Implantate aus dem 3D-Drucker

//Implantate aus dem 3D-Drucker

Implantate aus dem 3D-Drucker

Die additive Fertigung – auch als 3D-Druck bekannt – gewinnt rasend schnell an Bedeutung in der Industrie, auch im Medtech-Bereich. Während grosse internationale Konzerne eigene 3D-Produktionsstandorte eingerichtet haben, sind die Hürden für viele KMUs sehr hoch, um diese Technologie einsetzen zu können: Gefragt ist Fachwissen über die verwendeten Materialien, den Fertigungsprozess und die Nachbearbeitung inklusive Reinigung der gedruckten Teile, über die Software, die beim Design und bei der Herstellung des Implantats eingesetzt wird sowie über den menschlichen Körper und den chirurgischen Eingriff. Dazu kommt, dass die Herstellung von Implantaten validiert und einem entsprechend zertifizierten Prozess ablaufen muss. Alles in allem ein aufwändiger Prozess. Hier kommt das Swiss m4m Center ins Spiel, das am Standort der 41medical in Bettlach entstehen wird: Die Non-Profit-Organisation will den 3D-Druck als neues Fertigungsverfahren in der Schweizer Medtech-Industrie etablieren und auch KMUs den Zugang zu dieser innovativen Technologie ermöglichen. Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus der ganzen Schweiz werden die Infrastruktur und Dienstleistungen des Zentrums in Bettlach buchen und nutzen können. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – die Produktionshalle ist per Ende 2019 bezugsbereit, sodass der Maschinenpark ab 2020 eingerichtet werden kann. Website Swiss m4m Center

2019-12-10T09:19:13+00:00 19. November 2019|Good News|Kommentare deaktiviert für Implantate aus dem 3D-Drucker